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Grüner Gockel

Was ist der Grüne Gockel?

Bewusstsein und unser Handeln verändern, das will das kirchliche Umweltmanagementsystem mit dem Namen „Grüner Gockel“. Ziel ist der verantwortungsvollere Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und nachhaltiges Wirtschaften. Dabei sollen bei all unseren Entscheidungen auch die Lebensrechte zukünftiger Generationen und der Menschen in anderen Regionen dieser Erde einbezogen werden.
Am Ende einer 1 ½-jährigen umfassenden Bestandsaufnahme sollen konkrete Vorschläge stehen, was die Kirchengemeinde und die beteiligten kirchlichen Institutionen, wie der Kindergarten tun können, um umweltschonender zu handeln. Die Umsetzung der Vorschläge wird anschließend regelmäßig überprüft und die Kirchengemeinde erhält als Zertifikat den „Grünen Gockel“ verliehen.
Schon seit Längerem machen sich die Verantwortlichen und Mitarbeitenden im Kindergarten „Unterm Regenbogen“ Gedanken, wie wir Energie sparen können und wo wir etwas für die Umwelt tun können. Als wir von der Thomasgemeinde gefragt wurden, ob sich der Kindergarten am „Grünen Gockel“ beteiligt, mussten wir also nicht lange überlegen. Wir waren uns schnell einig: „Da wollen wir mitmachen!“
Inzwischen wurde in einem Umweltteam, an dem auch Vertreter des Kindergartens beteiligt waren, eine umfassende Umwelterklärung mit konkreten Verbesserungsvorschlägen und Arbeitsaufträgen für die nächsten Jahre erarbeitet und die Thomasgemeinde hat dafür im Juli 2012 das Zertifikat des "Grünen Gockel" verliehen bekommen.

Was im Kindergarten bereits geschah

Kindergarten stellte Reinigungsmittel auf Ökoprodukte um

Der Kindergarten „Unterm Regenbogen“ hat zum Oktober 2010 seine Putzmittel unter ökologischen Gesichtspunkten umgestellt. Alle verwendeten Produkte sind mit dem Ecolabel der Europäischen Union zertifiziert.

Kindergartenzeitung „Fiedellgrille“ wird auf Recyclingpapier gedruckt

Etwa alle zwei Monate erscheint die Kindergartenzeitung „Fiedellgrille“ und informiert Eltern und Vereinsmitglieder darüber, was im Kindergarten im Moment so alles passiert. Ein ganz schön hoher Papierverbrauch mit den meist 6 Seiten. Aber etwas auf Papier zu lesen finden wir angenehmer als Emails, zudem die meisten Menschen sich die Fiedellgrille dann wahrscheinlich zuhause selbst ausdrucken würden. Also dann wenigstens Recyclingpapier, dachten wir...

Was soll der „Käse“ vor den Heizkörpern?

Hinter ziemlich geschlossenen Holzverkleidungen verstecken sich unsere Heizkörper im Kindergarten, nicht aus Schönheitsgründen, sondern zur Sicherheit, damit sich Kinderköpfe nicht an den scharfen Kanten verletzen. Die Wärme kann sich so natürlich nicht sehr gut im Raum verbreiten, staut sich und ein Teil entweicht durch die Wände nach außen. So kamen wir auf die Idee mit den Käselöchern. Warum nicht einfach kreisrunde Löcher in die Holzverkleidungen fräsen, damit die Wärme besser in den Raum strömen kann?

Licht mit Bewegungsmelder im Windfang

Wer bisher im Dunkeln in den Keller wollte, um zum Beispiel zu den Pfadfindern zu gehen und im Windfang Licht machte, schaltete automatisch auch im Flur des Kindergartens eine Festbeleuchtung von 16 55 Watt-Neonröhren ein. Eine unnötige Verschwendung wie wir fanden und so ließen wir vom Elektriker die Beleuchtung von Windfang und Flur entkoppeln und für das Licht im Windfang einen Bewegungsmelder einbauen. Nur liebe Kellerbesucher, vergesst jetzt bitte nicht, das Licht im Keller auszumachen, wenn ihr nach Hause geht.

Jahresthema "Gottes wunderbare Schöpfung"

Begleitend zur Teilnahme des Kindergartens am Umweltmanagementsystem Grüner Gockel wählten wir als Jahresthema "Gottes wunderbare Schöpfung". In den vergangenen beiden Kindergartenjahren wurden Themen wie Stromverbrauch, Energiegewinnung, Sonne, Wind, Wasser, Jahreszeiten oder auch Mobilität  und globales Handeln mit den Kindern erarbeitet.

Regional und biologisch essen

Beim Einkauf von Obst und Gemüse für unser Frühstücksbufett achten wir darauf, Bioprodukte und jahreszeitentsprechende und damit regionale Produkte zu bevorzugen. Dieses Prinzip konnten wir nun durch den Wechsel des Essensanbieters auch auf das Mittagessen übertragen. Seit September 2012 beliefert uns die Firma "Suppenlöffel", die kindgerechtes Essen in Bioqualität und unter Bevorzugung regionaler Produkte kocht.


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